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Die stille Umwälzung

Die stille Umwälzung

 

Wie Digitalisierung und Corona die Arbeit verändern | Süddeutscher Verlag: Viele aus Redaktion und Verwaltung bleiben freiwillig weiter im Homeoffice

 

Wenn Harald Pürzel den Aufzug verlässt und zu seinem Büro im fünften Stock geht, grüßt er nicht. Wozu auch, ist ja niemand da. Heute ist der Betriebsratsvorsitzende schon wieder der Einzige auf dem Flur.

Beim Blick vom Büroturm in die Fenster gegenüber das gleiche Bild: leere Schreibtische, verwaiste Sessel, dunkle Räume. Nur hier und da sitzt vereinzelt jemand vor einem Bildschirm. Als habe ein Hausbesitzer seine Mieter vergrault. Aber hier ist das anders. Im Süddeutschen Verlag in München bleiben die meisten der 1.600 Beschäftigten freiwillig zu Hause. An manchen Tagen kommt weniger als ein Drittel. Die Kantine verkauft dann nur 130 Essen. Das wird auf Dauer nicht reichen, um sie zu halten.

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