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WELTBILD: Schluss mit Betriebsratsmobbing

WELTBILD: Schluss mit Betriebsratsmobbing

 

Seit der Düsseldorfer Milliardär Walter Droege WELTBILD übernommen hat, geht es mit dem Versandhändler immer weiter bergab. Inzwischen sind nur noch 350 KollegInnen in Augsburg beschäftigt. Zum Vergleich: nach der Insolvenz 2014 zählte die Belegschaft immerhin noch 1.300 Köpfe. Der Umgang mit den Beschäftigten ist rücksichtslos, das Betriebsklima vergiftet. Jetzt wird auch noch der Betriebsrat attackiert: Der Vorsitzende soll unter fadenscheinigen Vorwürfen fristlos gekündigt werden.

Vor dem Kammertermin am 20 November 2018 ist eine breite Solidaritätskampagne in Gang. Unterstützung kommt auch von Kirchen. (Ausführlichr Bericht: weltbild-verdi infoblog (17.11.2018). WELTBILD gehörte bis 2014 zu den Unternehmen der katholischen Kirche. (Ausführlicher Bericht mit Hintergrund zur Firmenchronik: Augsburger Allgemeine / 23.07.2018)

Bereits beim Gütetermin im Juli ließ das Arbeitsgericht erkennen, dass es die Beweislage für "ausserordentlich dünn" hält - und hatte darüber hinaus Bedenken, dass die Vorwürfe - so sie tatsächlich zutreffen würden - ausrreichend für eine Kündigung wären.  Im Gütetermin konnte der Arbeitgeber auch nichts zur Erhärtung der Vorwürfe beibringen.
> Bericht zum Gütetermin: weltbild-verdi infoblog (24.07.2018)