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Protest gegen Hetzbücher auf der Frankfurter Buchmesse

Protest gegen Hetzbücher auf der Frankfurter Buchmesse

 

Protest gegen Herzbücher und rechtsradikale Verlage auf der Frankfurter Buchmesse

 

Wegen der „verfassungsfeindlichen Gesinnung“ einiger erwarteter Autoren und Verleger werde die Frankfurter Buchmesse „ihrem eigenen Anspruch nicht gerecht“. Diesen schwerwiegenden Vorwurf erhebt die Initiative „Buchmesse gegen rechts“ in einem Offenen Brief, der auf den 26. September datiert ist und von einem Internetauftritt ergänzt wird. Unterschrieben haben den Text erkennbar Dutzende Lehrende diverser Hochschulen sowie Menschen aus der Buch- und Filmbranche.

Nach der Aufzählung einiger Verlage konzentriert sich der Brief auf „Antaios“. Der will am Messesamstag etliche seiner Autoren präsentieren, so den schon wegen einer Hetzrede bei Pegida mit einer Strafe von fast 12.000 Euro belegten Akif Pirincci. Gleich nach Pirincci werden mit Martin Sellner und Mario Müller zwei Köpfe der sogenannten Identitären, einem ultranationalistischen und islamfeindlichen Netzwerk, ihre Bücher vorstellen. Die Beiden waren laut dem Offenen Brief auf dem von Identitären bezahlten Schiff „C-Star“ dabei, das im Sommer unter dem Motto „Defend Europe“ (Europa verteidigen) im Mittelmeer unterwegs war, um Flüchtlinge zu behindern, dabei aber juristische, politische und technische Probleme bekam.

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