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Freiheit mit Risiken und Nebenwirkungen

Freiheit mit Risiken und Nebenwirkungen

Die Zahl der Freien und Solo-Selbstständigen wächst stetig. Sie prägen den aktuellen Wandel in der Arbeitswelt erheblich. In der Medienbranche befindet sich die Mehrzahl von ihnen seit Jahren in einer Abwärtsspirale. Lange gab es keine Honorarzuwächse. Dennoch ist Selbstständigkeit für viele eine Alternative zum Angestelltendasein. Jedoch muss um faire Arbeitsbedingungen und soziale Sicherung weiter gerungen werden – gemeinsam und mit ver.di.

„Gebildet, frei und arm“ titelte das Handelsblatt am 13. Februar 2014, viele andere Medien gaben ähnliche Bewertungen ab. Die Debatte um die „digitalen Tagelöhner“, die „Medien-Bohème“ und die Freiheit, die viele Solo-Selbstständige mit Armut und ungesicherter Zukunft bezahlen, ging in die nächste Runde. Die Veröffentlichungen beriefen sich auf eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin, nach der die Erwerbseinkünfte Solo-Selbstständiger deutlich geringer als die der abhängig Beschäftigten ausfielen. Und ein knappes Drittel, so die Studie, könne mit einem durchschnittlichen Bruttoverdienst von weniger als 13 Euro pro Stunde dem Niedriglohnsektor zugeordnet werden.

-> Weiterlesen M ver.di Medienmagazin, Ausgabe 4/2014

 

Rat & Tat für Freie und Solo-Selbstständige: www.mediafon.net