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Streik beim Obermain Tagblatt

Streik beim Obermain Tagblatt

(11.09.2017) - Die Beschäftigten des Obermain-Tagblatts in Lichtenfels kämpfen seit über einem Jahr für einen Haustarifvertrag. Deshalb gehen sie jetzt bis Freitagnacht, 15. September, zum siebten Mal in den Warnstreik. Die letzten Lohnerhöhungen sind ein Jahrzehnt her. Der Verlag bietet lediglich Einmalzahlungen an.

Anfang Juli hatte sich der Arbeitgeber plötzlich, trotz Verhandlungen mit den Gewerkschaften, an die Mitarbeiter direkt gewandt und drei jährliche Einmalzahlungen in Höhe von durchschnittlich 2,3 Prozent angeboten. Am Grundgehalt hätte sich nichts geändert. Das bliebe bei den meisten auf dem Stand von 2007. Kein Wertschätzer ging darauf ein. Den gleichen Vorschlag unterbreitete der Arbeitgeber im August den Mitgliedern der Tarifkommision von dju in ver.di und dem BJV. Eine Bereitschaft zu weiterer Verhandlung ließ die Arbeitgeberseite nicht erkennen, heißt es im Facebook-Autritt bei den "Wertschätzern", wie sich die Beschäftigten nennen.

Wie ver.di-Mediensekretär Bernd Bauer sagte, soll der Warnstreik von Aktionen begleitet werden.

Bericht BR24.de

Streikbild ver.di Streik Obermain Tagblatt  – Streikaktion in Lichtenfels